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Die Ernährung nach den fünf Elementen

Wer sich gemäß der Lehre nach den fünf Elementen ernähren möchte, dem nützt es nichts, nach Nährstoffen, nach Kohlehydraten, Eiweiß und vielem mehr zu schauen. Diese Ernährungsform, die auch ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin ist, beruht auf ganz anderen Prinzipien – die nicht weniger logisch und genauso schlüssig ist wie die westliche Ernährungslehre.

Drei verschiedene Bereiche wirken hier besonders zusammen:

Die verschiedenen Geschmacksrichtungen

· sauer
· bitter
· süß
· scharf
· salzig

Welche wiederum angelehnt sind an die fünf Elemente
· Holz = sauer
· Feuer = bitter
· Erde = süß
· Metall = scharf
· Wasser = salzig
Auch die Thermik der einzelnen Nahrungsmittel ist wichtig. So gibt es
· Neutrale Lebensmittel
· Heiße Lebensmittel
· Warme Lebensmittel
· Erfrischende Lebensmittel
· Kalte Lebensmittel
Dazu kommen die Konsistenz der Nahrungsmittel, ihre Farbe und ihre Bekömmlichkeit.
Wichtig ist: Jeder Mensch verträgt verschiedene Nahrungsmittel unterschiedlich gut. In der Ernährungsberatung, die auch ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin ist, wird deshalb auch danach geschaut in der Untersuchung des Menschen, welcher Ernährungstyp er ist und welche Art von Nahrungsmittel er besser weglassen sollte, und von welchen Nahrungsmitteln er möglicherweise zu wenig zu sich nimmt. Dabei kommt es dann auch auf die Zubereitung an. Bestimmte Gewürze helfen dabei, bestimmte schwer verträgliche Nahrungsmittel besser verdaubar zu machen – was auch einem Teil der Ernährungslehre unserer westlichen Welt entspricht. So sind Kräuter bspw. wie Rosmarin, Thymian, Rosenpaprika und Kurkuma Gewürze, die bitter sind und deshalb zum Element Feuer gehören. Sie unterstützen den Körper dabei, Fett zu verdauen und machen deshalb ein eigentlich schwer verdauliches Nahrungsmittel wie Fleisch leichter verdaubar.

Neben praktizierenden Ärzten der der Traditionellen Chinesischen Medizin bieten auch einige Heilpraktiker sowie auch andere Naturheilkundige eine Ernährungsberatung nach den fünf Elementen an. Teilweise übernehmen auch die Krankenkassen diese Beratung und Behandlung, vorher bei der Krankenversicherung nachzufragen, kann dabei helfen, die Kosten nicht aus eigener Tasche zahlen zu müssen. Das Gleiche gilt übrigens auch für Kurse in Qi Gong und Tai Chi. Diese sind oft als Behandlung einer Erkrankung wie auch als gesundheitliche Präventionsmaßnahme von den Krankenkassen anerkannt und die Kursgebühren werden im Nachhinein erstattet.

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