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Die fünf Wandlungsphasen

Die fünf Wandlungsphasen, die auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin eine wichtige Rolle spielen, zeigen symbolisch den Weg des Menschen von der Geburt bis zum Tod. Dabei werden die fünf Wandlungsphasen zugleich auch auf die fünf Elemente übertragen.

Die fünf Elemente, Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, zeigen dabei die Sicht auf unsere Welt, auf den Anfang und den Verlauf des Lebens, wie auch auf die Vergänglichkeit, die unvermeidbar ist.

Während wir Westeuropäer den Tod nur allzu gerne als etwas nicht Existentes von uns schieben, bis entweder eine Krankheit an uns selbst oder bei einem anderen Menschen und zum Nachdenken zwingen, ist in der traditionell chinesischen Welt die Tod ein Teil des Lebens. Und so sind die fünf Elemente als die fünf Wandlungsphasen des menschlichen Lebens auch ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.

So sind die fünf Elemente sowohl fünf verschiedene Materialien, Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, fünf verschiedene Geschmacksrichtungen, sauer, bitter, süß, scharf und salzig, fünf verschiedene Farben, grün, rot, gelb, weiß und dunkelbläulich, fünf verschiedene Systeme, fünf einzelne Zyklen, das heißt, Phasen des Lebens sowie fünf archetypische Grundkräfte.

Dieses ganze „System“ der fünf Elemente ist so komplex, dass nur jemand, der sich jahrelang tiefgehend mit ihnen befasst hat, es verstehen kann. Dies ist auch die Erklärung dafür, wieso es eines ganzen Studiums bedarf, um in der Traditionellen Chinesischen Medizin wirklich gänzlich praktizieren zu können und zu dürfen. Ein Heilpraktiker oder ein Naturheilkundler mag in der Lage sein, einen Teil der TCM im Laufe der Zeit erfassen zu können, doch zur Erfassung des Ganzen bedarf es eines Tiefgangs in Ausbildung und Lehre, die nur während eines entsprechenden Studiums möglich ist.

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