Einführung in die Traditionelle Chinesische Medizin
Zwar verwenden auch viele Heilpraktiker Behandlungsmethoden aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, wie zum Beispiel die Akupunktur oder machen auch Empfehlungen hinsichtlich der Ernährung nach den fünf Elementen, die eine große Rolle in der TCM spielen – dennoch können fundierte Behandlungen immer nur noch von Ärzten, welche die Traditionelle Chinesische Medizin auch studiert haben, durchgeführt werden.
Die TCM ist dabei ein weites Gebiet, wie auch jede andere, kulturell geprägte, Schulmedizin es auch ist. Viel Bedeutung hat bei der Traditionellen Chinesischen Medizin jedoch der Mensch. Er wird nicht als funktionierende „Maschine“ angesehen, sondern ganzheitlich betrachtet.
Dies und auch das meist nicht nötige Einnehmen von synthetischen Arzneimitteln hilft vielen Menschen oft viel schneller und auch effektiver als den Patienten der westlich geprägten Schulmedizin. Ob Ernährung oder Bewegung, ob Entspannung oder Energie, ob Yin und Yang oder die Meridiane, die bei der Akupunktur zu einem erneuten stimmigen Gleichgewicht gebracht werden sollen – die Traditionelle Chinesische Medizin reicht in alle Bereiche des menschlichen Lebens hinein. Und hilft dadurch auch nachhaltig den Menschen, deren Erkrankungen immer wieder auch „nur“ die körperlichen Symptome für ganz andere Probleme sein können.
Zum Teil übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung mit der Traditionellen Chinesischen Medizin, zumindest aber zahlen einige die Akupunktur, die bspw. bei Allergien zum Teil weitaus hilfreicher ist als die herkömmlichen Behandlungsmethoden mit Antihistaminika und Cortison. Andere Krankenversicherungen übernehmen die Kurse für Qi Gong und Tai Chi. Deshalb am besten die eigene Krankenkasse fragen, ob und was sie übernimmt an Behandlungskosten und an präventiven Maßnahmen wie Qi Gong zum Beispiel.