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Vitamin D

Vitamin D ist eigentlich nur dem Namen nach ein Vitamin, denn im eigentlichen Sinn des Wortes handelt es sich hierbei nicht um ein Vitamin, sondern nur um Hormon. Die wichtigste Funktion von Vitamin D ist die Regelung des Kalziumhaushalts. Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Bildung von Knochenstammzellen, die durch Vitamin D vorangetrieben werden. Auch das Immunsystem wird unterstützt, da Vitamin D dafür verantwortlich ist, dass die Entwicklung der Abwehrzellen in die richtige Richtung geht. Der Körper kann Vitamin D, das ihm zugeführt wird, speichern und zwar im Muskel- und Fettgewebe. Um den Körper mit ausreichend Vitamin D zu versorgen, geschieht dies in den seltensten Fällen durch die Nahrungsaufnahme. Die Bedarfsmenge, die der Körper benötigt, holt er sich durch die Bestrahlung mit UV-Licht der Sonne. Für die Versorgung über die Nahrungsaufnahme eignen sich Lebertran, Avocados und ganz bestimmte Fischarten. Ansonsten kann man das wichtige Vitamin D nur noch über Nahrungsergänzungsmittel und spezielle Präparate zu sich nehmen.

Der tägliche Bedarf an Vitamin D liegt bei 5 Mikrogramm und wir daher auch meist durch die Sonnenbestrahlung allein gedeckt. Säuglinge und ältere Menschen sollten einen täglichen Bedarf von 10 Mikrogramm nicht unterschreiten. Hier empfiehlt es sich, das Vitamin D zusätzlich bei der Nahrungsaufnahme dem Körper zuzuführen. Ein Mangel an Vitamin D kann mitunter ganz verheerende Folgen haben. Da die Regelung des Kalziumhaushalts und die Bildung der Knochenstammzellen durch Vitamin D betrieben wird, kann ein Mangel an Vitamin D zu Knochenfehlbildungen führen. Auch ein Knochenschwund ist auf einen solchen Mangel zurückzuführen. Führt man dem Körper zu viel Vitamin D zu, können in diesem Zusammenhang als schlimmste Folgen Herzrhythmusstörungen, Nierensteine oder sogar Nierenversagen auftreten. Allerdings ist eine Überdosierung seltener der Fall, es kommt viel häufiger zu Mangelerscheinungen und davon sind besonders folgende Personengruppen betroffen: alte Menschen, Vegetarier, Menschen, die in sonnenarmen Gegenden leben und auch solche, die sich nicht gerne in der Sonne aufhalten.