Die Kundenorientierung wird bei den privaten Krankenversicherern, der PKV, in Deutschland in den Fokus gestellt. Anders ist dies bei ihren Mitbewerbern aus der gesetzlichen Krankenversicherung, der GKV. Service- Dienstleistungen im Gesundheitswesen sind ein immer wichtiger werdendes Unterscheidungsmerkmal. So sehen das zumindest 40 Prozent der PKV Fach- und Führungskräfte. In der GKV teilt nur knapp ein Drittel der Mitarbeiter, also 31 Prozent, diese Aussage. Im dem Punkt, die Patienten als individuellen Kunden zu betreuen und wahrzunehmen, verhalten sich die privaten Krankenkassen besser. 20 Prozent der PKV- Entscheider erwartet eine wachsende Bedeutung der Zusatzleistungen und individualisierten Dienstleistungen. In der GKV sehen das lediglich 10 Prozent der Befragten so. Auch in den Themenkomplexen Beratung und Information sind die Zahlenverhältnisse ähnlich. In Hinsicht auf Pflegedienstleistungen zeigen sich die GKV mit besserem Geschäftssinn: Sie sehen zu 14 Prozent in der häuslichen Pflege einen starken Zukunftstrend, der zum Ausbau neuer Geschäftsfelder genutzt werden soll. Private Versicherer sind davon nur zu 7 Prozent überzeugt.
Die Angaben entstammen der Studie „Branchenkompass Gesundheitswesen“, die von Steria Mummert Consulting in Kooperation mt dem F. A. Z.- Institut durchgeführt wurde.
Ihr Fazit: Aufgrund der demographischen Entwicklung und der doch noch unterschiedlichen Ausrichtung könnte so die Zukunft der GKV und PKV klar und gesichert sein.

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