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Viel Arbeit für den Ombudsmann

Saskia am 19. Februar 2010 · Kein Kommentar

Dass sie auch in diesem Jahr wieder jede Menge Arbeit erwartet, ist für einen Großteil der Ombudsmänner für die private Kranken- und Pflegeversicherung klar. Angesichts steigender Beiträge in einigen privaten Krankenversicherungen stellen sich die meisten auf eine Welle von Beschwerden auch in 2010 ein.

Ein Ombudsmann fungiert als unparteiischer, oftmals ehrenamtlicher Schiedsmann, ein Mittler, Neudeutsch auch Mediator genannt. Oft genug vergessen das jedoch einige Kunden der PKV: Sie kontaktieren einen Ombudsmann beispielsweise dann, wenn sie mit der Höhe ihrer PKV-Prämien nicht einverstanden sind. Natürlich stellt sich manchmal die Frage, ob die Beiträge fair und den Gegebenheiten angemessen erhoben werden. Im Regelfall jedoch suchen die Beschwerdeführer gar keine Lösung – sie wollen sich schlicht und einfach beschweren. Dafür spricht auch, dass es vielen Kunden wichtig ist, dass eine kostenlose Möglichkeit existiert, sich an einen Ombudsmann zu wenden. Ombudsmänner mit viel Geduld versuchen den unzufriedenen Kunden zu erklären, wie eine Beitragserhöhung in der PKV zustande kommt und welche Möglichkeiten es gibt, den Beitrag zu senken. Und widmen sich dann den echten Härtefällen zu, bei denen es eher um Nichtleistung, Täuschung und ähnliche Streitpunkte geht.

Zwar liegen die genauen Zahlen für 2009 noch nicht vor, man schätzt jedoch, dass bei der Schiedsstelle im vergangenen Jahr mehr als 5.000 Beschwerden eingegangen sind. Am häufigsten beschwerten sich PKV-Versicherte über Auseinandersetzungen aufgrund der medizinischen Notwendigkeit einer Heilbehandlung und über Streit über die GOÄ. Entgegen der Erwartungen der Ombudsmänner gingen weniger Beschwerden über den Basistarif und zum Thema Mitnahme der Altersrückstellungen ein.

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Tags: Private Krankenversicherung

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