Es gab Zeiten, da war das Vitamin C in aller Munde. Wer genug davon zu sich nehmen würde im Winter, der würde auch keine Erkältung bekommen. Deshalb wurde in der kalten Jahreszeit dann extra viel Obst mit viel Vitamin C gegessen, eine Wirkung zeigte es jedoch nicht.
Vitamin C ist ein sehr wichtiges Vitamin für unseren Körper, aber hingegen der Meinung, man könne mit genug Vitamin C sein Abwehrsystem so stärken, dass es erkältungsresistent wäre, hat sich mittlerweile als Ammenmärchen aufgelöst.
Zwar ist dieses Vitamin wichtig für das Abwehrsystem, ohne genügend Vitamin C wird das Immunsystem geschwächt und der Mensch wird krankheitsanfälliger. Dennoch ist der andere Weg, je mehr Vitamin C, desto gesünder, auch nicht kein Gewährleistung dafür, dass es nicht zu Erkältungen kommt. Bekannt ist das Vitamin C auch unter
Das Vitamin C ist für den Körper von wichtiger Bedeutung, im Falle eines Mangels können sich schwere Erkrankungen einstellen. Anders als andere Nährstoffe, die der Körper benötigt, wie zum Beispiel Kalzium, muss das Vitamin C über die Nahrung zugeführt werden, da es nicht vom Körper selbst produziert werden kann.
Neben der Arbeit, die das Vitamin für das Abwehrsystem macht, ist es wichtig für den Aufbau der Zähne, des Zahnfleisches, des Bindegewebes und der Knochen.
Ein Mangel an Vitamin C führte früher vor allem auf langen Seereisen zum auch als „Seefahrerkrankheit“ bekannten Skorbut. Diese Mangelerscheinung kann im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen. Auch bei der Verwertung des für den Körper wichtigen Mineralstoffes Eisen spielt das Vitamin C eine große Rolle.
Enthalten ist das wichtige Vitamin hauptsächlich in Obst und Gemüse. Viel Vitamin C enthalten Kiwis und Kartoffeln, aber auch in Johannesbeeren, in Brokkoli, in Paprika, in Grünkohl und Tomaten, in Sanddorn und Blumenkohl ist viel Vitamin C enthalten. Dazu kommen natürlich auch die Zitrusfrüchte, die vor allem im Winter gerne als „Vitamin C-Spender“ verzehrt werden.
Vitamin C ist sowohl lichtempfindlich als auch sauerstoffempfindlich, bei langer Lagerung oder einem zu langen oder zu heißen Garprozess wird das Vitamin „vernichtet“.
Beim täglichen Bedarf wurde das Vitamin C lange Zeit auf 75 mg am Tag angesetzt für einen normalen Erwachsenen. Dieser Wert wurde jedoch inzwischen höher gesetzt und liegt nun bei 100 mg am Tag. Schwangere und Stillende haben einen höheren Bedarf an Vitamin C, ebenso Raucher. Für Schwangere gilt inzwischen ein Wert von 110 mg pro Tag, für Stillende 150 mg am Tag, für Raucher ebenso 150 mg täglich. Aber auch Sportler haben einen höheren Bedarf, wie auch Menschen, die unter Stress stehen. Hier ist jedoch keine einheitliche Bedarfsgröße möglich, aufgrund der individuellen Gegebenheiten bei jedem einzelnen Menschen.
Bereits Säuglinge im Alter von bis zu vier Monaten haben einen Vitamin C-Bedarf von 50 mg am Tag. Dies zeigt die wichtige Bedeutung dieses Vitamins auch für die Entwicklung eines Kindes. Das bedeutet auch: In der Ernährung von Kindern sollte unbedingt auf die genügende Menge an Obst und Gemüse geachtet werden, damit dem Körper ausreichend wichtige Nährstoffe, wie zum Beispiel das Vitamin C, zugeführt werden.
Ein Zuviel an Vitamin C ist übrigens, anders als bei manch anderen Nährstoffen, nicht schädlich. Durch die Überdosierung können sich jedoch Magenprobleme einstellen.
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