Jedes Jahr verunglücken erneut Tausende von Skiläufern auf der Piste und müssen sich einer Behandlung im Krankenhaus unterziehen. In einer Pressemitteilung vom 10.12.2007 warnt die HUK-Coburg davor, dass dieser Unfall schnell teuer werde kann. Vor allem im Ausland besteht diese Gefahr. Zwischen Deutschland und den meisten europäischen Staaten besteht zwar ein Sozialversicherungsabkommen, das gesetzlich Versicherten eine kostenfreie Behandlung im Krankenhaus oder beim Arzt garantiert, doch oft sieht die Realität anders aus. Besonders in Österreich behandeln viele Ärzte nur privat.
Ein paar Tage Krankenhaus und ein glatter Bruch können schon mal 2.000 Euro kosten. Da ist der Transport von der Piste zum Krankenhaus noch nicht eingerechnet. Die Kosten dafür liegen zwischen 800 Euro (Krankenwagentransport) und mehreren tausend Euro (Hubschraubertransport).
Sobald der Verletzte / Verunglückte wieder in Deutschland ist, muss er die private Rechnung bei seiner deutschen Krankenkasse einreichen. Allerdings ersetzt diese nur die Kosten, die auch bei einer deutschen Behandlung aufgetreten wären. Was vermuten lässt, dass es immer zu finanziellen Differenzen kommt.
Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist also immer, auch im europäischen Ausland, sinnvoll, denn ohne diese bleiben oft die Verunglückten auf den Mehrkosten der privaten Behandlung sitzen.
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