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BKK Studie – Effizienz von Bonusprogrammen

Gerald am 29. April 2008 · Kein Kommentar

Laut einer Studie profitieren Versicherte und Krankenkassen gleichermaßen von Bonusprogrammen. Aus der Studie unter 40 Betriebskrankenkassen, den BKK, mit 170 000 Versicherten im Zeitraum der 2004 bis 2007 ging hervor, dass bei einer Teilnahme an einem Bonusprogramm schon nach kurzer Zeit weniger medizinische Behandlungen beansprucht wurden. Die Auswertung zeigte eindeutig sinkende Ausgaben für Medikamente, Krankenhaus-Behandlungen und Krankengeld.

143 EURO ist der durchschnittliche Nutzen solcher Bonusprogramme. Der Nutzfaktor kann auch noch gesteigert werden, wie beispielsweise durch Angebote, die eine Kasse an alle Versicherten aktiv verschickte, oder Pflichtmaßnahmen, wie der Nachweis des Sportabzeichens. Allerdings fiel die Bewertung solcher Kurse, die nur in der Geschäftstelle oder auf den Internetseiten der BKK erwähnt wurden, wesentlich schlechter aus. Häufig sind die Aufwendungen für die BKK Bonusprogramme höher als der eigentliche Nutzen. 3,2 ist im Mittel das aktuelle Nutzen-Aufwand Verhältnis.

Das bedeutet, dass die BKK durchschnittlich mehr als drei EURO für jeden im Rahmen des Bonusprogramms aufgewandten EURO zurückbekommt. Die Mehrheit der Versicherungsnehmer sucht sich ein Bonusprogramm mit Geldprämie, wozu unter anderem auch die Rückerstattung von Beiträgen gehöre. Hingegen werden solche Bonusprogramme mit Sachprämien von den wenigsten Versicherten gewählt.

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Tags: Krankenversicherung

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