In den vergangenen Wochen haben mehrere PKV-Anbieter über ihr vergangenes Geschäftsjahr berichtet und dabei mit einem starken Wachstum überrascht. Nun hat auch die Debeka Private Krankenversicherung ihre Zahlen für das Jahr 2009 veröffentlicht. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Trotz Finanzkrise konnte das Versicherungsunternehmen sein PKV Geschäft erfolgreich ausbauen.
Insgesamt konnte die Debeka im Bereich der privaten Krankenversicherung 120.000 neue Kunden gewinnen, was einem Zuwachs von 8,4 Prozent entspricht. Dementsprechend sind nun mehr als 6,3 Mio. Personen bei der Debeka versichert, die den Schutz einer Krankenvollversicherung genießen.
An dieser Stelle ist anzumerken, dass die Debeka schon seit langer Zeit Deutschlands größter PKV-Anbieter ist. Deshalb kann der Versicherer auch äußerst eindrucksvolle Zahlen bei den Beitragseinnahmen vorweisen: 11,5 Mrd. Euro hat der Versicherer im Jahr 2009 eingenommen.
Was den Versicherungsschutz der Debeka betrifft, so unterscheidet sich dieser vom Großteil der anderen Versicherer. Während die meisten Versicherer mit einer Vielzahl an Tarifen aufwartet, hält sich die Debeka in diesem Bereich zurück: Interessenten können lediglich zwischen zwei Tarifen wählen. Die beiden Tarife existieren bereits seit Jahrzehnten – und werden deshalb auch gerne als Argument für die hohe Beitragsstabilität angeführt. Die Unterschiede zwischen den beiden PKV-Tarifen beziehen sich ausschließlich auf den Versicherungsumfang: Der erste Tarif bietet eine solide Grundabsicherung, der zweite Tarif wartet mit Zusatzleistungen auf, die allerdings auch einen höheren Beitrag zur Folge haben.
Übrigens hat die Debeka auch Versicherungslösungen für Kassenpatienten im Angebot. Wer nicht in die PKV wechseln kann, verfügt über die Möglichkeit, seinen Krankenschutz mit Zusatzversicherung gezielt zu erweitern.
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1 Reaktion bis jetzt ↓
1 Karl-Dieter Jahnke // Mai 26, 2010 at 18:52
Herzlichen Glückwunsch dem umsichtigen und weise handelnden Vorstand der Debeka!
Geht doch! Warum kann man solchen Leute nicht auch mit noch größeren Aufgaben betrauen, um endlich wieder echte, ehrliche Politik in diesem Land zu machen?
Selbstverständlich soll jetzt nicht der Vorstand
die Debeka verlassen!
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