Aufgrund der aktuellen Lage der PKV ist die Idee aufgekommen, ein Hilfsprogramm für die private Krankenversicherung in Gang zu setzen. Die Barmer-GEK-Vorsitzende Fischer warnte jedoch davor, die private Krankenversicherung zu stärken, schließlich könne dies nur zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse durchgeführt werden. Eine Chefarztbehandlung wird in Zukunft sehr wahrscheinlich nur noch für Privatversicherte möglich sein. Mit der kommenden Gesundheitsreform wird es eine Einschränkung der Wahltarife geben. Gegen diese Einschränkungen wehrt sich die gesetzliche Krankenversicherung vehement. Die Barmer-GEK Chefin äußerte sich gegenüber der Rheinischen Post dergestalt, dass die Gestaltung der Wahltarife der gesetzlichen Krankenkassen einzuschränken sei. Es würde nicht darum geben, welche Kasse Angebote unterbreitet, sondern welche die besten Angebote unterbreitet.
Union und FDP haben Einschränkungen der Wahltarife in die Planung der Gesundheitsreform mit eingeschlossen. Damit es in Zukunft so, dass gesetzlich Versicherte keine Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer mehr erhalten. Dies kann dann nur noch über die private Krankenversicherung ermöglicht werden. Für Auslandskrankenversicherungen soll ähnlich verfahren werden. Das Bundesgesundheitsministerium erklärte, dass keine pauschale Abschaffung der Wahltarife geplant sei. Lediglich die Aufgaben der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung sollen exakter definiert werden. Für die Kunden bedeutet das im Endeffekt, dass bei der Wahl der Versicherung ein Vergleich zukünftig noch wichtiger wird.
Hilfsprogramm für die private Krankenversicherung?
Saskia am 25. August 2010 · Kein Kommentar
Tags: Krankenkasse · Krankenversicherung · Private Krankenversicherung

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