Die Koblenzer Debeka Krankenversicherung wird Anfang des kommenden Monats 310 Millionen Euro an ihre Mitglieder zurückzahlen. Das bedeutet, dass insgesamt 420.000 Versicherte eine Rückerstattung überwiesen bekommen. Auf diese Weise möchte die Debeka das kostenbewusste Verhalten der Mitglieder belohnen, die 2009 keine Leistungen in Anspruch genommen haben – schließlich hat das Unternehmen infolgedessen Verwaltungskosten einsparen können.
„Unsere Mitglieder profitieren in jedem Fall von ihrem Versicherungsschutz bei der Debeka. Sind sie krank, werden sie bestens versorgt – nicht nur durch Versicherungsleistungen, sondern auch durch begleitende Maßnahmen, etwa im Rahmen der integrierten Versorgung bei stationären Behandlungen. Fallen aber in einem Kalenderjahr keine Leistungen an oder zahlen Mitglieder kleinere Rechnungen aus eigener Tasche, so erhalten sie einen Großteil ihrer Beiträge zurück“, wie Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender der Debeka, erklärt. Darüber hinaus hat der Vorstandschef darauf hingewiesen, dass die Debeka die Beitragsrückerstattung bereits vor 75 Jahren eingeführt habe und mit einer Rückzahlung von vier vollen Monatsbeiträgen nach schon einem leistungsfreien Kalenderjahr die höchste Bonuszahlung innerhalb der Branche offeriert.
Für das laufende Kalenderjahr wird die Debeka dann im September 2011 auch wieder eine Beitragsrückerstattung in unverändertem Umfang von vier Monatsbeiträgen auszahlen.

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