Alternativmedizin vs. Schulmedizin?

Immer wieder berichten Medien über Wunderheilungen durch Alternativmedizin – und mindestens ebenso oft über Fälle, in denen Menschenleben akut gefährdet waren, weil statt eines Arztes ein Heilpraktiker aufgesucht wurde. Die Frage, welcher Behandlungsansatz für Patienten der Bessere ist, spaltet die Bevölkerung: Einerseits haben viele Menschen Bedenken, dass zu viel „Chemie“ ihrer Gesundheit nicht zuträglich ist – andererseits hoffen sie auf die Heilkraft von Mutter Natur, obwohl es Mittel und Wege gibt, Erkrankungen auf schulmedizinischem Weg wirksam und schnell zu therapieren.

Der wohl sinnvollste Ansatz besteht darin, beide Formen der Medizin zu kombinieren. Wo es schulmedizinische Behandlungsmöglichkeiten gibt, kann die Alternativmedizin z.B. ergänzend zur Therapie von Begleitsymptomen herangezogen werden. Nicht umsonst hat sich in den letzten Jahren immer mehr die Bezeichnung Komplementärmedizin durchgesetzt. Die Krankenversicherungen tendieren zu einem ähnlichen Denken, was sich insbesondere in der Erstattungspraxis für schulmedizinische und alternative Therapieleistungen niederschlägt.

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