Formen alternativer Heilmethoden

Beschäftigt man sich näher mit Alternativmedizin kommt schnell der Verdacht auf, dass permanent neue Behandlungsformen erfunden oder wieder entdeckt werden. Oftmals handelt es sich um Behandlungen, die schon im alten Asien oder vor Jahrhunderten in Europa Anwendung gefunden haben sollen. Patienten sollten bei der Wahl ihrer Behandlung in besonderem Maße ihren gesunden Menschenverstand einsetzen und nicht jedem neuen Trend hinterherlaufen. Abgesehen davon lassen sich die alternativen Heilmethoden aber mehr oder weniger präzise in vier Gruppen einteilen. Man unterscheidet dabei

  • Verfahren, die Naturprodukte wie z.B. Kräuter verwenden,
  • Verfahren, die Körper und Geist in Einklang bringen sollen,
  • Manuelle Verfahren wie z.B. Massagen und
  • andere Verfahren, zu denen beispielsweise auch die Arbeit mit Energiefeldern wie bei Reiki zählt.

Darüber hinaus gibt es auch Verfahren, die sich in mehrere dieser Gruppen einteilen lassen, darunter die Homöopathie oder die TCM.

Einige dieser alternativen Behandlungsmethoden haben in klinischen Studien zumindest zum Teil tatsächliche spezifische Wirkungen unter Beweis stellen können. Zu den wohl anerkanntesten Methoden zählen neben der Akupunktur und Akupressur auch manuelle Anwendungen wie Massagen, die Homöopathie und die TCM. Viele Behandlungsmethoden konnten in klinischen Tests jedoch nicht bestehen und werden daher von der Schulmedizin nach wie vor skeptisch betrachtet. Anhänger alternativer Heilmethoden erklären den fehlenden Nachweis der Wirkung damit, dass die Schulmedizin eben noch nicht in der Lage ist, Wirkungen im feinstofflichen Bereich nachzuweisen. Sicher ist: Solange eine spezifische Wirkung einer Behandlungsmethode nicht in klinischen Studien nachgewiesen werden kann, werden die Behandlungskosten insbesondere von Krankenkassen nicht übernommen.

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