Anbieter alternativer Heilmethoden

Immer mehr Ärzte und Therapeuten ergänzen ihr Angebot durch alternative Heilmethoden. Weit verbreitet ist zum Beispiel die Kombination aus Ergotherapie und Chiropraktik oder Hausärzte, die neben schulmedizinischen auch alternativmedizinische Behandlungsansätze bieten. Ziel ist es oftmals, den Patienten möglichst ganzheitlich zu therapieren und nicht nur an einzelnen Symptomen „herumzudoktern“. Natürlich stellt sich dabei aber auch die Frage: Wer darf alternative Heilmethoden eigentlich anbieten?

Wer auf der Suche nach einem Alternativmediziner ist, dessen Leistungen auch von einer Versicherung übernommen werden, der sollte sich ausschließlich an Ärzte oder Heilpraktiker wenden. Dem deutschen Heilpraktikergesetz zufolge dürfen lediglich Ärzte oder Heilpraktiker, die über eine entsprechende gesetzliche Erlaubnis verfügen, die Heilkunde ausüben. Die Berufsbezeichnung Heilpraktiker ist in Deutschland geschützt und darf nur nach Bestehen einer entsprechenden Prüfung geführt werden. Eine standardisierte Ausbildung zum Heilpraktiker gibt es jedoch nicht.

Sogenannte Heilpraktiker oder Gesundheitsberater, die keine Erlaubnis zum Praktizieren besitzen, sind nicht nur aus medizinischer Sicht wenig empfehlenswert – die Behandlungskosten müssen auch aus eigener Tasche bezahlt werden. Im Übrigen macht sich jeder, der nicht zur Ausübung der Heilkunde berechtigt ist, aber dennoch Patienten behandelt, strafbar und muss mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe rechnen.

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