Kostenerstattung für Heilpraktiker in der PKV

Die größten Freiheiten haben Versicherte in der privaten Krankenversicherung (PKV). Sie können den Leistungsumfang ihres Versicherungstarifes prinzipiell frei festlegen. Und so finden sich Tarife, die Heilpraktiker-Leistungen ausschließen ebenso wie Tarife, die sämtliche Kosten in unbegrenzter Höhe übernehmen. Positiv für die Versicherten ist dabei, dass einige Assekuranzen die Leistungen sowohl nach dem Hufelandverzeichnis als auch nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker erstatten – und damit praktisch alle Möglichkeiten bieten, alternative Heilmethoden ohne Mehrkosten in Anspruch zu nehmen.

Wie hoch die Erstattung ausfällt, ist abhängig vom jeweiligen Tarif. Genau wie bei den regulären Arztkosten übernehmen die privaten Kassen im einfachsten Fall den einfachen Satz der Gebührenordnung für Heilpraktiker, im optimalen Fall erstatten sie bis zum 2,5fachen Satz. Zur Orientierung: Im Regelfall steigt die Höhe der Erstattung mit der Höhe der Beiträge bzw. der Güte der Ausstattung eines Tarifs. Im Umkehrschluss bedeutet das: Wer eine optimale Versorgung mit einer möglichst hohen Kostenübernahme wünscht, entscheidet sich eher für einen Komfort- oder Premium-Tarif. Günstigere PKV-Tarife können durchaus Kosten für Heilpraktikerleistungen übernehmen – die Kostenübernahme ist jedoch oftmals begrenzt, etwa auf einen Maximalbetrag pro Jahr.

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